JFV U19 geht erneut leer aus

 

JFV U19 geht erneut leer aus

JFV unterliegt St. Pauli mit 2:4 – „Letzten Spiele in der Bundesliga genießen“

Trotz einer ordentlichen Leistung gab es für die U-19-Fußballer in der Bundesliga erneut keine Punkte. Beim FC St. Pauli (23 Spiele, 27 Punkte) unterlag der JFV (23, 15) mit 2:4 (1:3). Bereits nach zehn Minuten führten die Gastgeber mit 2:0, nachdem zunächst ein Missverständnis in der Oldenburger Hintermannschaft den Führungstreffer durch Robin Meißner begünstigte (4. Minute). Danach war Ersin Zehir nach einem Eckball zur Stelle (9.). St. Pauli überließ dem JFV das Spiel, der weiterhin versuchte, geduldig aufzubauen.

Immer wieder kam man auch in die gefährliche Zone der Gastgeber und erspielte sich einige Standards. In der 31. Minute belohnte Okan Erdogan die Talente mit einem direkt verwandelten Freistoß. Zuvor hatten Osman Atilgan und Marcel Walter bereits die Chance auf den Anschluss. Kurz vor der Pause gab es dann aber einen weiteren Rückschlag. Erneut nach einer Ecke setzte sich Zehir durch und markierte das 1:3 aus JFV-Sicht. „Das Problem ist der Unterschied in den entscheidenden Situationen, zum Beispiel bei Standards“, fand JFV-Trainer einen wichtigen Qualitätsunterschied in der Bundesliga und der Partie gegen St. Pauli.

Für die Moral der Oldenburger sprach erneut, dass sie sich nicht aufgaben und in Person von Faruk Celik in der 57. Minute den erneuten Anschluss schafften. Er verwertete eine starke Vorarbeit von Shamsu Mansaray. Nur vier Minute später stellte Wooin Cho nach einem Konter aber wieder den alten Abstand her. Danach waren die Oldenburger nicht mehr zwingend genug, sodass sich am Ausgang des Spiels nichts mehr änderte. Otremba war dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. „Es war heute mehr drin, wir hatten spielerisch viele gute Aktionen“, so der 26-Jährige.

In zwei Wochen geht es für die Talente in der Liga weiter. „Es gilt, sich in den verbleibenden Spielen vernünftig aus der Bundesliga zu verabschieden und die Spiele zu genießen“, nennt Otremba das Ziel für den Rest der Saison.  

(Text: NWZ Magnus Horn)