JFV Nordwest ohne Hauptsponsor

 

JFV Nordwest ohne Hauptsponsor
EWE verlässt das gemeinsame Projekt

Ab der nächsten Saison steht der JFV Nordwest, das erfolgreiche gemeinsame Projekt des VfB und des VfL Oldenburg für den leistungsorientierten Jugendfußball ohne Hauptsponsor da. Die EWE hat angekündigt den Sponsorenvertrag mit dem JFV am Ende der Saison 20/21 auslaufen zu lassen.

 „Ob unter diesen Umständen die Ausbildung beim JFV von Trainern und Jugendlichen für  einen erfolgreichen Fußball in der Region weiter möglich ist, können wir uns nur schwer vorstellen“ erklärt Vorstand Rainer Bartels, der mit dem 1. Vorsitzenden Stefan Könner den JFV Nordwest in Kooperation mit der EWE, den Öffentlichen Versicherungen, dem VfB und dem VfL Oldenburg vor 7 Jahren gegründet hat.

Gerade die Kooperation der Vereine für den Jugendfußball mit der Bündelung der Kräfte in der Region Nord West wurde allenthalben als gutes Zeichen für die Zukunft des Fußballes in Oldenburg und Umgebung gewertet. Dabei stehen neben dem Fußball gerade auch Ausbildung und die Entwicklung der Jugendlichen außerhalb des Sportplatzes besonders im Fokus des Vereins.

Die sportlichen Erfolge in den wenigen Jahren des Vereins sind beachtlich. Alle Mannschaften spielen seit 7 Jahren mindestens in der zweithöchsten deutschen Jugendliga, wobei sich die U 15 jetzt schon mehrere Jahre in der höchsten Liga mit dem Nachwuchs der Bundesligisten misst. Auch die U 19 hat bereits in der Bundesliga mitgemischt und klopft gerade wieder an das Tor zur obersten Liga an.

Viele der ehemaligen JFV Spieler spielen erfolgreich in den Vereinen der Region. Einige haben sogar den Sprung in den Profi-Fußball geschafft. Rainer Bartels ergänzt dazu: „Wir werden selbst von den Profivereinen des deutschen Fußballs respektvoll wahrgenommen und sind der erste Jugendförderverein, der den Sprung in die A-Jugend Bundesliga geschafft hat.“

„Wir sind sehr dankbar für die langjährige tolle Zusammenarbeit mit der EWE,“ nimmt Stefan Könner Stellung, „verstehen aber den kompletten kurzfristigen Ausstieg des Hauptsponsors nicht. Gerade jetzt in der Corona Krise sind neue Partner und Sponsoren kaum oder zumindest sehr schwer zu aktivieren.“ Ein weicherer Übergang mit einem Zeithorizont über das Saisonende und der Corona-Krise hinaus wäre für den JFV sicher besser gewesen.

Trotz des angekündigten Ausstiegs der EWE bei den momentan schlechteren Rahmenbedingungen gibt sich der JFV natürlich nicht auf. Sollten sich Unternehmen angesprochen fühlen, die Erfolgsgeschichte des JFV Nordwest in den nächsten Jahren mitzuschreiben, sind Könner und Bartels zu Gesprächen jederzeit bereit.

(Text: JFV Nordwest)