JFV-Teams kämpfen um Bundesliga-Chance

 
 

JFV-Teams kämpfen um Bundesliga-Chance

Vor richtungsweisenden Partien stehen die Fußballer des JFV Nordwest an diesem Sonntag. Die beiden Regionalliga-Teams U 19 und U 17 können im Kampf um einen Platz in der Junioren-Bundesliga weiterhin ein Wort mitsprechen, wenn sie ihre Auswärtsduelle am drittletzten Spieltag bei direkten Konkurrenten gewinnen.

A-Junioren: SV Meppen – JFV Nordwest (Sonntag, 11 Uhr). Über weite Strecken der Saison sah es nicht so aus, als könne die U 19 des JFV ins Aufstiegsrennen eingreifen. Dank einer überzeugenden Rückrunde besteht an diesem Sonntag jedoch noch eine Chance. Wenn die Oldenburger (Platz 3/43 Punkte) bei Meppen (2/48) gewinnen, rücken sie bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz heran. Der berechtigt am Saisonende zur Teilnahme an zwei Entscheidungsspielen gegen den Vizemeister der Nord-Ost-Staffel.

„Mit einem Sieg können wir Meppen noch einmal gehörig unter Druck setzen“, hofft JFV-Trainer Stephan Ehlers auf drei Punkte im Emsland. „Wir sind hochmotiviert, können aber Platz zwei anders als Meppen nicht mehr aus eigener Kraft erreichen“, beschreibt der Coach die Ausgangsposition.

B-Junioren: SC Concordia – JFV Nordwest (Sonntag, 12 Uhr). Das Wort „Endspiel“ wollte JFV-Trainer Wolfgang Horn vor dem Duell in Hamburg nicht in den Mund nehmen, aber in der Partie geht es um einiges: Die Gastgeber (37 Punkte) belegen derzeit Rang vier, der am Saisonende zum direkten Aufstieg in die Bundesliga berechtigt. Nur einen Punkt dahinter auf Relegationsplatz fünf rangiert der JFV. Mit einem Sieg könnten die Oldenburger Concordia überholen und vor den letzten beiden Partien Kurs Richtung Bundesliga nehmen.

„Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und gehen die Aufgabe motiviert, aber entspannt an“, gibt Horn als Devise vor. Dass die Plätze vier und fünf überhaupt zu Aufstieg bzw. Relegation berechtigen, liegt daran, dass das Spitzentrio nicht aufsteigen darf. Es handelt sich um die Reserveteams der Bundesligisten Hamburger SV, VfL Wolfsburg und Werder Bremen.

(Text: NWZ Oliver Bloch)