JFV U15 bejubelt Triple und Aufstieg

(Bild: snoa)
 
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JFV U15 bejubelt Triple und Aufstieg

Ungeschoren kam Lasse Otremba nicht davon. Das hatte er sich aber selbst zuzuschreiben. „Wenn wir alle drei Titel holen, könnt Ihr mir am Saisonende die Haare schneiden“, verkündete er bereits vor Monaten, als das Triple noch in weiter Ferne lag.

An diesem Sonntag jedoch rasierten seine Spieler ihrem Trainer das Haupt. Denn nach dem überlegenen Titelgewinn in der Landesliga Weser-Ems und dem Gewinn des Bezirkspokals holten die U-15-Fußballer des JFV Nordwest nun auch die Niedersachsenmeisterschaft. Und damit nicht genug: Der 1:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig im Finale der Relegation von Barsinghausen war gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Regionalliga, der höchsten Spielklasse für C-Junioren.

„Es ist Wahnsinn, was die Jungs gleich im ersten Jahr geleistet haben. Ich bin sprachlos“, sagte Otremba. Ein Lob zollte er zudem seinen Co-Trainern Christian Gropius und Dennis Stratmann für ihre Arbeit mit der Mannschaft. Ihren Siegeszug setzten die ungeschlagenen Oldenburger auch am Wochenende in Barsinghausen unbeirrt fort, wo die vier Landesliga-Meister aufeinandertrafen. Im Halbfinale besiegte der JFV den FC Verden (Bezirk Lüneburg) nach Toren von Osman Atilgan (9. Minute), Julius Zaher (50.) und Tom Schmidt (65.) mit 3:0.

Im Finale ging es dann gegen die C-Junioren von Eintracht Braunschweig um Meistertitel und Aufstieg. Bereits in der 4. Minute brachte Zaher den JFV nach Vorarbeit von Mirco Hanke in Führung. Dass es bereits der Siegtreffer war, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Braunschweig machte nach dem Rückstand zwar das Spiel, tat sich gegen die geordnete Oldenburger Defensive jedoch schwer. „Mit Geschick und Können haben wir den Vorsprung verteidigt“, lobte Otremba und sprach mit Blick auf die professionellen Strukturen des Braunschweiger Jugendleistungszentrums von einer „Riesensensation“.

In der kommenden Saison darf sich dann eine komplett neuformierte U 15 mit den besten Clubs Norddeutschlands messen. Dazu zählen unter anderem Werder Bremen, der Hamburger SV, Hannover 96 und der VfL Wolfsburg.

Am Sonntag wurde jedoch erst einmal der Meistertitel bejubelt und gefeiert. Und bis zum Saisonstart im Spätsommer sind dann auch die Haare des Trainers wieder nachgewachsen.

(Text: NWZ: Oliver Bloch)
(Bild: snoa)