JFV U19 erleidet erneut späten K.O.

 

JFV U19 erleidet erneut späten K.O.

Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung, kehrten die U-19-Fußballer des JFV Nordwest ohne Punkte von der Auswärtspartie bei Schlusslicht Carl-Zeiss Jena (acht Spiele, vier Punkte). Besonders ärgerlich: Der Siegtreffer für die Thüringer fiel erst in der 88. Minute.

Trotz der späten Niederlage gegen Werder Bremen vor Wochenfrist präsentierten sich der Bundesligist aus Oldenburg als stabile Einheit, von Verunsicherung keine Spur, und ließen in der ersten Hälfte erneut wenige Chancen zu. Jena war vor allem bei Standards gefährlich, es ging jedoch mit dem Remis in die Pause. Gerade im vorderen Bereich entdeckte der JFV in Halbzeit zwei dann einige Räume für sich und hätte bei den von Trainer Lasse Otremba gezählten fünf hundertprozentigen Möglichkeiten einen Treffer verdient gehabt.

Doch Jenas Torwart Lukas Sedlack und die eigene fehlende Kaltschnäuzigkeit hielten das Ergebnis offen. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar besser, im Moment haben wir leider auch viel Pech im Abschluss“, so Otremba. Jena, das sich zum Ende lediglich aufs Verteidigen konzentrierte, kam dann noch einmal vor das JFV-Tor, wo Maximilian Weiss per Drehschuss in den Winkel das Tor des Tages erzielte. Selbst danach scheiterte der JFV freistehend vor Sedlack und musste die Niederlage akzeptieren. „Das ist unfassbar unverdient und bitter, aber wir werden auch jetzt wieder aufstehen und gegen St. Pauli alles raushauen“, gab sich Otremba bereits unmittelbar nach dem Spiel kämpferisch.

Und warum auch nicht? Zwar rutschten die Oldenburger auf einen Abstiegsplatz, sind mit sieben Zähler aus acht Partien aber weiterhin in Schlagdistanz zur Konkurrenz.

(Text: NWZ Magnus Horn)