JFV U19 hofft weiter auf Anschluss

 

JFV U19 hofft weiter auf Anschluss

Oldenburger mit Personalproblemen – Jena kommt mit Selbstbewusstsein

Tabellenletzter gegen Tabellenvorletzter. Oder: Verlieren verboten. An diesem Sonnabend (11 Uhr, Sportpark Osternburg) treffen die U-19-Fußballer des JFV Nordwest (21 Spiele, 15 Punkte) auf Carl-Zeiss Jena (21, 18) in der Bundesliga Nord/Nordost. Durch das Remis vor zwei Wochen gegen Dynamo Dresden beträgt der Abstand auf das rettende Ufer weiter sechs Punkte bei der deutlich schlechteren Tordifferenz. Doch noch sieht JFV-Trainer Lasse Otremba eine realistische Chance auf den Klassenerhalt, zumal auch der nächste Gegner St. Pauli II mit 21 Zählern in erreichbarer Nähe ist. Da die Paulianer oder Cottbus (19 Punkte) auf dem Papier vor schweren Aufgaben stehen, täte ein eigener Sieg den Oldenburgern doppelt gut und würde die eigenen Aktien steigern. Doch die Jenenser kommen mit Selbstvertrauen. Zuletzt gewannen die Thüringer ihr Nachholspiel gegen Hannover.

Zudem zogen sie durch einen Erfolg gegen Kaiserslautern in das DFB-Pokal-Finale ein. Das Hinspiel in Jena verlor der JFV unglücklich in der 88. Minute mit 0:1. Otremba weiß um die Stärken: „Sie sind sehr leidenschaftlich und haben einen tollen Teamgeist. Auch offensiv haben sie eine gute Qualität“, so der 26-Jährige, der bei seinen Beobachtungen ebenfalls einen starken Torwart und taktische Variabilität ausgemacht hat. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sind die Oldenburger aber gut vorbereitet. Dass Jena mit dem JFV die schwächste Defensive hat (54 Gegentore) birgt die Hoffnung, dass selber die nötigen Tore erzielt werden können. Fragt sich nur, mit welchem Personal der Coach die Aufgabe angeht.

Zu den ohnehin Langzeitverletzten gesellten sich nun noch Finn Zeugner (Sprunggelenk) sowie Duc Nguyen (Knie) hinzu. Desweiteren ist Conor Gnerlich gelb-rot gesperrt. Immerhin kehrt Philipp Ihnken nach überstandener Grippe in den Kader zurück.

(Text: NWZ Magnus Horn)