JFV U19 sendet Lebenszeichen

 

JFV U19 sendet Lebenszeichen

Kollektives Durchatmen beim JFV Nordwest: Mit 4:2 (3:1) gewannen die U-19-Fußballer zum Jahresabschluss gegen Holstein Kiel. Es war der erste Sieg nach zuvor acht Niederlagen in Folge. Dabei begann die Bundseliga-Partie, wie so vieles in dieser Hinrunde, mit einem Nackenschlag, als die Gäste in der 15. Minute überraschend und eher zufällig in Führung gingen, als ein missglückter Schuss zu Philipp Sander gelang, der zur Führung traf. Doch bereits vier Minuten später traf Conor Gnerlich nach Vorarbeit von Osman Atilgan zum Ausgleich. „Ich bin unfassbar stolz auf die Jungs, dass sie einfach weiter gemacht hat. Das ist nicht selbstverständlich nach einer so langen Negativserie“, freute sich JFV-Trainer Lasse Otremba.

Joshua König schraubte das Ergebnis bis zur Pause sogar auf 3:1 hoch (22. Minute/38.), beide Male traf er nach Ecken. „Wir haben das in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht“, bilanzierte Otremba. In Durchgang zwei wurde Kiel stärker, hatte zwei, drei nennenswerte Möglichkeiten. Die Oldenburger verteidigten leidenschaftlich und verlegten sich aufs Kontern, verpassten aber die Entscheidung. So kam Kiel durch Jan Seidel nochmal heran (83.), doch diesmal sicherten die Talente die Punkte. Julius Zaher traf sehenswert in der Nachspielzeit zum 4:2. Zwar bekleidet der JFV immer noch letzten Platz der Bundesliga-Tabelle, hat bei vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer im neuen Jahr aber alle Möglichkeiten, die Sensation Klassenerhalt zu schaffen. „Der Sieg gibt uns großen Rückenwind. Endlich konnten wir uns für den großen Aufwand belohnen“, so Otremba, der wie sein Team sichtlich erleichtert war nach dem dritten Heimsieg in dieser Spielzeit und sich nun auf eine dreiwöchige Pause freuen darf.

(Text: NWZ Magnus Horn)