JFV U19 verliert drittes Spiel in Folge

 

JFV U19 verliert drittes Spiel in Folge

„Am Ende ist die Niederlage in Ordnung“, konstatierte Trainer Lasse Otremba nach der Partie des JFV Nordwest gegen den FC St. Pauli. Am Sonntag Mittag setzten sich die Hansestädter mit 3:1 (2:0) in der Bundesliga in Oldenburg durch. Verdient, aber unnötig, befand der 25-Jährige. Denn mangelnde Konsequenz im Abwehrverhalten luden die Gäste zu Toren ein.

Die Oldenburger selbst erwischten nach zuletzt guten Auftritten eher einen schwachen Tag. Gestartet waren die Talente allerdings gut, waren in den ersten zwanzig Minute die bessere und aktivere Mannschaft und hätten durch Osman Atilgan in Führung gehen können. Dann schlug St. Pauli nach einem Eckball zu (23. Minute) und wurde fortan stärker, legte das 2:0 in der 43. durch Irwin Pfeiffer nach, nachdem ein langer Ball zunächst zum Gegenspieler geklärt wurde und dieser dann den Torschützen recht unbedrängt freispielen konnte. „Bei beiden Toren reagieren wir nur.

Da fehlte insgesamt die Entschlossenheit das Tor zu verhindern“, ärgerte sich Otremba über die Passivität. Lobende Worte fand der Trainer für die Einstellung seines Teams, das nicht aufgab und nach dem Seitenwechsel engagierter zu Werke ging. St. Pauli war bei Kontern stets gefährlich. Der JFV kam heran: Atilgan traf in der 66. zum Anschluss. Doch die Freude währte nicht lange. Zehn Minuten später wartete ein Pauli-Akteur im Strafraum auf den nötigen Kontakt und fiel – „strittig“ aus der Sicht Otrembas. Doch der verwandelte Strafstoß durch Ersin Zehir machte den Deckel auf das Spiel. „Vielleicht sind die letzten Nackenschläge nicht spurlos an uns vorbeigegangen“, spekulierte Otremba, betonte aber zugleich, dass das „völlig normal“ sei und auch zum Lernprozess dazugehöre.

Nun gelte es, sich erneut aufzurichten und die positiven Dinge aus der Partie mitzunehmen. Dann soll es nächste Woche in Osnabrück auch mit einem Zähler klappen.

(Text: NWZ: Magnus Horn)