JFV U19 will lange Tour nicht umsonst machen

 
 

JFV U19 will lange Tour nicht umsonst machen

Die längste Auswärtstour dieser Saison gehen die U-19-Fußballer des JFV Nordwest an diesem Wochenende an. Bei Energie Cottbus treten die Talente an diesem Sonntag um 11 Uhr an. Die circa achtstündige Busfahrt wird diesen Sonnabend in Beschlag nehmen. Nach drei Niederlagen in Folge wurden die JFV-Talente auf Platz zehn der Bundesliga-Tabelle durchgereicht. Kein Beinbruch für die Oldenburger, zumal die Gegner wie Leipzig und Wolfsburg in anderen Sphären unterwegs sind. „Wir wissen, dass die Bundesliga für eine Oldenburger A-Jugend eine riesen Herausforderung ist“, so Otremba, der sein Team daher mit sechs Punkten aus fünf Spielen im Soll sieht.

Auch die Klatsche gegen Wolfsburg sei abgehakt. „Der Blick geht nach vorne. Es gibt jetzt keinen Grund, pessimistisch nach Cottbus zu fahren“, so der 25-Jährige. Die Brandenburger stehen derzeit mit sieben Punkten aus sechs Spielen auf Platz acht der Tabelle. Der vermeintlich direkte Konkurrent um den Klassenerhalt sei laut Otremba taktisch „sehr sehr diszipliniert“ und zweikampfstark – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Oldenburger, die ihre Chance allerdings wittern. „Das sind Spiele, in denen wir punkten können. Aber wir müssen über unser Limit hinaus gehen und absolute Leidenschaft und Disziplin auf den Platz bringen“, fordert Otremba.

Da Energie nicht vergleichbar mit den Top-Adressen Wolfsburg und Leipzig sei, wollen die Oldenburger nach Möglichkeit mehr Fußballspielen als zuletzt. „Einen Schönheitspreis“, weiß Otremba, „gibt es aber nicht zu gewinnen“. Verzichten muss der Trainer auf Torhüter Deik Oetjen, der nach einem Unfall vergangenen Sonntag eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung unter einem Auge hat. Ebenso wird Phillip Onnen sicher fehlen. Hinter Niklas von Aschwege (ganze Woche nicht trainiert) sowie zwei drei anderen Spieler, darunter auch Kapitän Conor Gnerlich, stehen aufgrund von Krankheit unter der Woche Fragezeichen. Angesichts des großen Kaders des JFV will Otremba aber keine Ausreden suchen. Auf jeden Fall etwas Zählbares, nach Möglichkeit einen Dreier, wollen die Talente aus dem Osten der Republik entführen. Das Pokalspiel kommende Woche sowie die anschließende kleine Pause in der Liga könnte dann entspannter angegangen werden.

(Text: Magnus Horn)