Talente behaupten sich in höchster Liga

 

Talente behaupten sich in höchster Liga

Nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison spielen die C-Junioren des JFV-Nordwest nun in der höchsten deutschen Spielklasse ihrer Alterskategorie: der Regionalliga. Hochkaräter wie SV Werder Bremen, VfL Wolfsburg, FC St.Pauli, Hannover 96 oder der Hamburger SV sind dort die Gegner.

Keine leichte Aufgabe

„Wir freuen uns, jedes Wochenende gegen solche Leistungszentren anzutreten. Vor allem haben wir gezeigt, dass wir durchaus mithalten können“, sagt Horn. Für die U 15, die vergangene Saison den Bezirkspokal holte, ungeschlagen den Landesliga-Meistertitel errang und das anschließende Aufstiegsturnier gewann, wird es keine einfache Aufgabe. „Natürlich sind die Rahmenbedingungen der Konkurrenten oft besser, aber wir arbeiten hart und kontinuierlich weiter“, erklärt der Coach und führt weiter aus: „Die Jungs haben eine lobenswerte Einstellung, sind sehr wissbegierig und wollen sich ständig weiterentwickeln.“

Das Trainerteam, bestehend aus Horn, den drei Co-Trainern Andrew Uwe, Christian Maletzko und Jan Mühlena sowie Physiotherapeut Arndt Meyer-Helms, lässt sich bei ihrer Arbeit nicht unter Druck setzen. „Für uns steht die Weiterentwicklung der Jungs komplett im Vordergrund. Klar wollen wir die Klasse halten, dennoch ist das Ziel, möglichst viele künftig in die U 17 weiterzuführen“, erklärt Horn.

Für die Jungtalente der Jahrgänge 2004 und 2005 steht viermal die Woche Training auf dem Programm, dazu kommen die Termine für die Regionalauswahl und das Stützpunkttraining. „Sie haben trotz ihres Alters eine sehr hohe Belastung, gerade zusammen mit der Schule. Aber die Jungs sind sehr fokussiert und bringen die richtige Einstellung mit. Wir haben viel Freude bei der Zusammenarbeit“, lobt der Trainer.

Bislang konnten die Oldenburger in vier Spielen der Saison einen Punkt gegen Werder Bremen einfahren. „Es gibt für uns noch viel zu tun, und wir Trainer sehen viele Dinge zum Verbessern“, merkt der JFV-Coach an: „Aber die Spieler entwickeln sich ständig weiter und arbeiten an sich. Auch wenn die Ergebnisse beziehungsweise die Punkte noch nicht da sind, wir sind zufrieden mit dem Team.“ Die Spiele seien immer sehr eng gewesen und oft sei die Entscheidung erst am Ende der Partie gefallen, erklärt Horn: „Wir müssen in der Offensive aggressiver und mutiger werden, dann werden wir auch siegen.“ Aktuell liegen die Oldenburger auf dem zehnten Platz. Hinter ihnen stehen die Teams von JFV Bremerhaven, VfB Lübeck, USC Paloma und SC Weiche Flensburg punktlos auf den Abstiegsrängen.

Samstag gegen den HSV

„Für viele Spieler ist das ein riesen Schritt gewesen. Sie kommen aus der Bezirks- beziehungsweise Kreisliga und treten nun in der höchsten Spielklasse an. Ich kann nur noch mal betonen, wie positiv die Einstellung der Jungs ist, das ist nicht selbstverständlich“, lobt Horn seine Talente. Für den 19 Mann starken Kader geht es an diesem Samstag (13 Uhr) gegen das Jugendteam des Zweitligisten Hamburger SV. Die Spieler aus der Hansestadt haben die ersten fünf Spiele alle gewonnen. „Letztlich ist der Gegner schon teilweise egal, weil alle Mannschaften der Liga sehr stark sind. Wir müssen unser Spiel machen und den Mut haben, dass Spiel selber zu entscheiden“, erklärt der JFV-Trainer.

(Text: NWZ Philipp Kremin)