U19 wird für Leistung nicht belohnt

 

U19 wird für Leistung nicht belohnt

„Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen“, sagte U-19-Trainer Lasse Otremba nach der 0:2 (0:1)-Niederlage seiner Jungs bei Eintracht Braunschweig. Damit haben die Bundesliga-Fußballer des JFV Nordwest nach zwei Siegen ihre erste Pleite einstecken müssen – grämen müssen sich die Talente allerdings nicht. Bei hochsommerlichen Temperaturen saßen die Oldenburger fast fünf Stunden im Bus, das Spiel wurde mit zwanzig minütiger Verspätung angepfiffen.

Dennoch war der JFV von Beginn an hellwach, musste nach einer guten Anfangsphase allerdings den Rückstand hinnehmen. Hendrik Mittelstädt traf in der 15. Minute für nun stärker werdende Gastgeber. Vor der Pause scheiterte Conor Gnerlich mit einem Freistoß am Aluminium. Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer einen trotz des Wetters läuferisch starken JFV und Chancen auf beiden Seiten. „Heute hätte es auch 3:3 ausgehen können“, befand Otremba.

Klärungsversuche auf der Linie und eine vereitelte eins-zu-eins-Situation gegen den Braunschweiger Torwart sorgten aber für das Bestehen des knappen Vorsprungs. Durch einen Handelfmeter kurz vor Schluss sorgte Berkant Güner für den 2:0-Endstand. „Wir sind wieder stolz auf die Leistung der Mannschaft, die Braunschweig alles abverlangt hat“, sagte Otremba auch angesichts des Wetters und der „schlechten Vorbereitung“ vor der Partie. Sein Gegenüber Sascha Eickel sprach zwar „unter dem Strich“ von einem „verdienten Sieg“, lobte die Oldenburger aber als einen „bis zum Schluss gefährlichen und gut organisierten Gegner“.

Für den JFV geht es bereits an diesem Dienstag im Pokal gegen den JFV Rehden weiter. Am kommenden Wochenende hat die Mannschaft in der Bundesliga frei.

(Text: NWZ Magnus Horn)